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Madagaskar - Die bunte Vielfalt Madagaskars

Rundreise, 15 Tage, ab / bis Antananarivo

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Detailprogramm

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1. Tag: Individuelle Ankunft in Antananarivo

Am Flughafen werden Sie bereits erwartet und fahren im Anschluss an Ihr Hotel in der Stadt. Je nach Ankunftszeit erfolgt eine erste Besprechung, bevor Sie sich von Ihrem Langstreckenflug erholen.

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2. Tag: Antananarivo – Antsirabe (ca. 175 km, ca. 4 Std. Fahrzeit)

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Nach dem Frühstück besuchen Sie die historische „Oberstadt“ Antananarivos , bevor Sie wieder hügelabwärts Richtung Antaninarenina, dem schicksten Viertel der Stadt spazieren, in dem unter anderem der Präsidentenpalast zu finden ist. Von hier nehmen Sie die bekannte „ „Ranavalona 1st. Staircase“, diese Treppe war der bevorzugte Weg der Königin Ranavalona, um zur Independence Avenue zu kommen, dem wichtigen Handelspunkt der Hauptstadt und seinerzeit der größte Markt. Sie beenden den Rundgang am Soarano Bahnhof. Am Nachmittag fahren Sie über die Nationalstraße 7 Richtung Antsirabe, dass Sie am späten Nachmittag erreichen. Unterwegs durchqueren Sie fruchtbares Hochland, wo sich das leuchtende Grün der terrassierten Reisfelder mit dem Braun der Ziegelsteine, aus dem die Dörfer gebaut sind, mischt. Diese Gegend ist das Land der Merina, der bedeutendsten ethnischen Gruppe in Madagaskar. Antsirabe ist die Hauptstadt der Region Vakinankaratra mit ihren vulkanischen Landschaften.

(F/A)

Madagaskar

Die bunte Vielfalt Madagaskars

Rundreise, 15 Tage, ab / bis Antananarivo

Preis: ab 1945,-€

3. Tag: Antsirabe

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Heute erkunden Sie ganz landestypisch mit der Rikscha die Stadt Antsirabe. Während dieser ca. 2-stündigen Tour besuchen Sie u.a. eine Süßwarenfabrik und eine Werkstatt, die Kunsthandwerk aus Zebuhörnern herstellt. Außerdem stehen die Thermalquellen, den Antsirabe seinen Ruf verdankt, auf dem Programm. Später fahren Sie mit dem Auto zu zwei Seen vulkanischen Ursprungs, dem Tritrivasee mit seinen tiefen und dunklen Wassern und den See Andraikiba. Um diese beiden Seen ranken sich zahlreiche Sagen, die Ihnen Ihr Reiseleiter gern erzählen wird. Sie umrunden den See zu Fuß und fahren am späten Nachmittag zu Ihrem Hotel zurück. Wer ganz fit ist, kann auf Wunsch auch mit dem Mountainbike von Antsirabe zu den Seen fahren (optional)

(F/A)

4. Tag: Antsirabe – Miandrivazo (ca. 220 km, ca. 4 Std. Fahrzeit)

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Sie verlassen Antsirabe und die Nationalstraße 7 und bewegen sich westwärts Richtung Miandrivazo. Bei einem kurzen Stopp entdecken Sie die Stadt Betafo, die frühere Bezirkshauptstadt, bekannt für ihren großen Markt. Nach Betafo ändert sich die Landschaft grundlegend und Sie erreichen die semi-aride Region von Menabe. Am Nachmittag kommen Sie in Miandrivazo an.

(F/A)

5. Tag: Auf dem Tsiribihina Fluß

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Am frühen Morgen fahren Sie ca. 20 Kilometer bis zum Fluß Tsiribihina, hier besteigen Sie Ihre Barke und beginnen Ihre Schifffahrt. Die Fahrt erstreckt sich über fast 120 Kilometer, lassen Sie sich mit dem Fluss treiben und entdecken Sie die einzigartige Fauna und Flora entlang des Flusses. Schauen Sie den Menschen am Fluss bei ihrem Alltag zu – die Fahrt scheint Sie in ein anderes Zeitalter zu entführen, in dem das Leben sich gemächlich dem Lauf des Flusses anpasst. Durch

die unglaubliche Vielfalt kann man die Flussregion fast als eine Ansammlung von Naturparks bezeichnen. Teils ist die Landschaft sehr trocken und karg, teils geht es durch dichte Wälder, durch Schluchten, an Klippen und Sandbänken vorbei – und irgendwann tauchen die ersten mächtigen Baobab-Bäume am Horizont auf. Tiere sind überall zu sehen und zu hören: Lemuren, Wasserschildkröten, Chamäleons, das eine oder andere Krokodil, Reiher, Enten, Perlhühner und viele mehr bevölkern die Ufer.

Sie übernachten im Biwakzelt.

(F/M/A)

6. Tag: Auf dem Tsiribihina Fluß

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Heute geht Ihre Fahrt auf dem Fluss weiter; unterwegs erreichen Sie einen Wasserfall und einen natürlichen Swimming Pool, in dem Sie sich erfrischen können.

(F/M/A)

7. Tag: Belo sur Tsiribihina – Bekopaka (ca. 90 Km, ca. 4 Std.)

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Am späten Vormittag erreicht Ihre Barke den Ort Belo sur Tsiribihina, wo Ihr Fahrzeug Sie bereits erwartet. Auf dem Weg nach Bekopaka kommen Sie an zahlreichen Sakalava Gräbern vorbei, die mit Holz umzäunt und mit vielfältiger Schnitzerei versehen sind. Die Sakalava sind die bedeutendste ethnische Gruppe dieser Region und betreiben einen Ahnenkult in Form einer zeremoniellen Kommunikation mit den Verstorbenen und feiern das Fest der Waschung der Reliquien. Die Fahrt über die raue Piste zum heutigen Etappenziel wird ein bisschen abenteuerlich und führt mitten durch die Savanne.

(F/A)

8. Tag: Small Tsingy

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Heute nehmen Sie am Manambolo Fluss eine Pirogge und fahren durch eine eindrucksvolle Schlucht umgeben von steilen Kliffs, später besuchen Sie die „kleine Tsingy“. Das Gebiet ist eine karge Felslandschaft mit auffälligen Kalksteinformationen, den Tsingy. Diese sind eng beieinander stehende Kalksteinnadeln, die einen steinernen Wald bilden, hier und da leuchtet ein einsamer grüner Strauch daraus hervor - eine Landschaft, die sich dem Menschen einprägt.

(F/A)

9. Tag: Im Tsingy Nationalpark

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Der Tsingy Nationalpark gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe mit seinen Kathedralen aus Kalk, die sich rasierklingenscharf bis zu 130 m hoch in den Himmel erheben und den Park zu einer der größten, aber auch am schwersten zugänglichen Attraktionen Madagaskars machen. Das madagassische Wort „mitsingitsingina“, kurz“ tsingy“ bedeutet so viel wie "auf Zehenspitzen gehen" und dies charakterisiert sehr genau diese verwitterten Steinfelder mit ihren messerscharfen Felsenformationen, die an der Spitze bleistiftdünn werden können.

Unter den Tsingy existieren von Wasser ausgewaschene riesige Höhlen und kilometerlange Gänge, unterirdische Seen und Flussläufe. Die Entstehung geht auf Kalkformationen zurück, die sich vor 200 Millionen Jahren als Ablagerungen am Meeresboden aus toten Muscheln gebildet haben. Durch Regen und Erosion verändern die Kalkgebirge auch heute noch permanent ihre Form. In früheren Zeiten dienten die tsingy noch als Versteck für die Vazimba, die Ureinwohner Madagaskars, die auf der Flucht vor den kämpferischen Merina waren. Die Gräber auf dem Plateau und an der Mündung des Manambolo Flusses gelten als heilig und werden von den lokalen Bewohnern verehrt. Wir empfehlen Ihnen die 6-stündige Wanderung, die Sie auf die Gipfel der Tsingy bringt, von wo aus Sie einen unvergesslichen Blick über diese einmalige Landschaft haben.

Für diese Wanderung sollte man über eine gute Kondition und Trittsicherheit verfügen, sie führt teils über anspruchsvolles Gelände. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchte, findet reichlich Alternativen.

(F/A)

10. Tag: Tsingy – Morondava (ca. 170 km, ca. 8 Std. Fahrt)

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Heute erwartet Sie die berühmte „Allee der Baobab-Bäume“ – der Weg dorthin ist ebenfalls ein wenig abenteuerlich – mit lokalen Fähren überqueren Sie zwei Flüsse, bevor Sie mit ein bisschen Glück zur Zeit des Sonnenuntergangs die Allee erreichen – ein faszinierendes Naturschauspiel, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten – zu majestätisch sind die Bäume im schwindenden Licht anzuschauen. Im Anschluss steuern Sie Ihre Unterkunft in Morondava an.

(F/A)

11. Tag: Morondava – Belo Sur Mer (ca. 80km, ca. 4 Std.)

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Die Szenerie wechselt wieder einmal – die Straße windet sich an der Savanne entlang und gibt manchmal den Blick auf die Küste der Straße von Mozambique frei. Am Nachmittag erreichen Sie Ihre Ökolodge.

(F/A)

12. Tag: Belo Sur Mer 

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Belo sur Mer ist ein großes Dorf der Vezo. Die ethnische Gemeinschaft der Vezo wird manchmal auch „Seenomaden“ genannt, sie leben an der Westküste Madagaskars und ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang. Sie sind die letzten wirklichen Nomaden des Landes. Belo sur Mer ist besonders bekannt für seine Schiffbauer, die große hölzerne Boote herstellen, mit denen die Güter der Region von Hafen zu Hafen gebracht werden. Hier finden Sie wunderbare Strände,

denen kleine Koralleninseln gegenüber liegen, ein Paradies zum Schnorcheln und Tauchen. Der Tag

steht zu Ihrer freien Verfügung.

(F/A)

13. Tag: Belo Sur Mer 

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Auch dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung – genießen Sie den Strand, lassen Sie die Seele baumeln oder schauen Sie den Fischern zu.

(F/A)

14. Tag: Belo sur Mer – Morondava (ca. 80 km, ca. 4 Std.)

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Der Morgen ist noch frei, am Nachmittag kehren Sie dann nach Morondava zurück.

(F/A)

15. Tag: Morondava – Antananarivo – Rückflug nach Deutschland

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Heute heißt es Abschied nehmen von einem ungewöhnlichen Land und einer außergewöhnlichen Reise – sicherlich nehmen Sie viele Eindrücke mit heim – und wer weiß, vielleicht kehren Sie wieder, um die anderen Seiten dieser wunderbaren Insel zu entdecken.

(F)

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen