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Madagaskars wilder Süden

Rundreise, 15 Tage, ab / bis Antananarivo

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Detailprogramm

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1. Tag: Individuelle Ankunft in Antananarivo

Am Flughafen erwarten Sie bereits unsere Kollegen und bringen Sie zu Ihrem Hotel in Antananarivo. Je nach Ankunftszeit erfolgt im Hotel die erste Besprechung, bevor Sie sich von Ihrem Langstreckenflug erholen.

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2. Tag: Antananarivo – Antsirabe (ca. 175 km, ca. 4 Std. Fahrzeit)

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Nach dem Frühstück besuchen Sie die historische „Oberstadt“ Antananarivos , bevor Sie wieder hügelabwärts Richtung Antaninarenina, dem schicksten Viertel der Stadt spazieren, in dem unter anderem der Präsidentenpalast zu finden ist. Von hier nehmen Sie die bekannte „ „Ranavalona 1st. Staircase“, diese Treppe war der bevorzugte Weg der Königin Ranavalona, um zur Independence Avenue zu kommen, dem wichtigen Handelspunkt der Hauptstadt und seinerzeit der größte Markt. Sie beenden den Rundgang am Soarano Bahnhof. Am Nachmittag fahren Sie über die Nationalstraße 7 Richtung Antsirabe, dass Sie am späten Nachmittag erreichen. Unterwegs durchqueren Sie fruchtbares Hochland, wo sich das leuchtende Grün der terrassierten Reisfelder mit dem Braun der Ziegelsteine, aus dem die Dörfer gebaut sind, mischt. Diese Gegend ist das Land der Merina, der bedeutendsten ethnischen Gruppe in Madagaskar. Antsirabe ist die Hauptstadt der Region Vakinankaratra mit ihren vulkanischen Landschaften.

(F/A)

Madagaskar

Madagaskars wilder Süden

Rundreise, 15 Tage, ab / bis Antananarivo 

Preis: ab 1779,-€

3. Tag: Antsirabe

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Heute erkunden Sie ganz landestypisch mit der Rikscha die Stadt Antsirabe. Während dieser ca. 2-stündigen Tour besuchen Sie u.a. eine Süßwarenfabrik und eine Werkstatt, die Kunsthandwerk aus Zebuhörnern herstellt. Außerdem stehen die Thermalquellen, den Antsirabe seinen Ruf verdankt, auf dem Programm. Später fahren Sie mit dem Auto zu zwei Seen vulkanischen Ursprungs, dem Tritrivasee mit seinen tiefen und dunklen Wassern und den See Andraikiba. Um diese beiden Seen ranken sich zahlreiche Sagen, die Ihnen Ihr Reiseleiter gern erzählen wird. Sie umrunden den See zu Fuß und fahren am späten Nachmittag zu Ihrem Hotel zurück. Wer ganz fit ist, kann auf Wunsch auch mit dem Mountainbike von Antsirabe zu den Seen fahren (optional)

(F/A)

4. Tag:  Antsirabe – Ambositra (ca. 90 km, ca. 1.5 Std. Fahrzeit)

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Sie werden heute im Dorf Manandoa und dem Landhaus Bako Bako, ca. 25 km südlich von Antsirabe erwartet. Bei einem ca. 2-3 stündigen Spaziergang bringt Ihnen ein lokaler Führer das Leben der Landbevölkerung dieser Region nahe und erläutert Ihnen die Arbeit in den Feldern und beim Reisanbau. Die Freundlichkeit der Bewohner und das Lachen der Kinder wird Sie in seinen Bann ziehen. Zum Mittagessen sind Sie bei den Dorfbewohnern eingeladen. Am frühen Nachmittag führt sie Ihr Weg nach Ambositra, das Tor zum Betsileo-Land. Der kleine Ort spielt im madagassischen Kunsthandwerk eine große Rolle, u.a. werden hier die bekannten madagassischen Möbel hergestellt. Besonders die Zafimaniry, eine kleine ethnische Gruppe von nur einigen tausend Menschen, haben hier ihren handwerklichen Schwerpunkt und machen Ambositra zu einem der kreativsten Orte Madagaskars.

(F/M/A)

5. Tag:  Ambositra – Ranomafana (ca. 220 Km, ca. 4 Std. Fahrtzeit)

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Am Morgen schwelgen Sie noch einmal im Kunsthandwerk der Stadt und besuchen einige Werkstätten, bevor Sie sich auf den Weg nach Ranomafana machen. Die Bewohner der Dörfer am Rande der Straße leben fast ausschließlich von ihren Reisfeldern, die in den bergigeren Gegenden terrassenförmig angelegt sind und weit ins Land reichen. „Ranomafana“ bedeutet auf madagassisch „heißes Wasser“ und in der Tat gibt es in dieser Gegend einige Thermalquellen.

(F/A)

6. Tag:  Ranomafana – Mananjary (ca. 210 km, ca. 4 Std. Fahrzeit)

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Heute Morgen steht nach dem Frühstück der Besuch des am Namorona-Flusses gelegenen ca. 40.000 Hektar großen Nationalparks mit seiner einmaligen Flora und Fauna auf dem Programm. Es gibt im Nationalpark über 100 verschiedene Arten von Vögeln, von denen 68 in Madagaskar endemisch sind, d.h. nur hier vorkommen. Zwischen Moosen, Orchideen und Riesenbambus leben verschiedene Lemurenarten, wie der Golden Bambuslemur, der Rotbauch- und auch der Rotstirnlemur - Aufregung und Spannung sind garantiert bei dieser Exkursion! Am Nachmittag reisen Sie an die Ostküste in die friedvolle Stadt Mananjary. Auf dem Weg passieren Sie Wälder voller Ravelanas, auch Bäume der Reisenden genannt, da sie in ihren Blattstielen Wasser speichern und so in früheren Zeiten schon manchen Reisenden vor dem Verdursten gerettet haben.

(F/A)

7. Tag:  Manajary und der Pangalaneskanal

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Das Städtchen Mananjary erstreckt sich an beiden Ufern des Pangalaneskanals, der über 700 Kilometer entlang des Westküste fliesst. Die Region ist eines der Hauptanbaugebiete für Vanille, Kaffee, Nelken und Pfeffer. Sie verbringen den Tag auf einem Motorboot auf dem Kanal und haben so die Möglichkeit, das Leben in den zahlreichen Dörfern entlang des Kanals und die ganz spezielle Flora und Fauna dieser Region an sich vorbeiziehen zu lassen. Unterwegs halten Sie für einen Picknick-Stop und kehren am Nachmittag in Ihr Hotel zurück.

(F/M-Picknick/A)

8. Tag:  Mananjary – Iarintsena (ca. 295km, ca. 5 1⁄2 Std. Fahrzeit)

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Heute geht es bereits sehr früh los; über Ranomafana geht es zurück ins Betsileo-Land, dann halten Sie sich südlich bis Fianarantsoa mit seinen zahlreichen kulturellen Gebäuden. Zwischen Fianarantsoa und Ambalavao besuchen Sie einen Weinberg und können dort den madagassischen Wein kosten. In Ambalavao findet jeden Mittwoch der größte Zebumarkt von ganz Madagaskar statt. Nicht weit von Ambalavao entfernt liegt Iarintsena, wo Sie die Nacht verbringen. Hier wurde ein typisches madagassisches Dorf in ländliche Gasthäuser umgebaut. Die typischen Häuser wurden ausgebaut, so dass die Gäste im oberen Stockwerk übernachten und die Familie im Erdgeschoss wohnt. Hier sind Sie mitten im madagassischen Leben angekommen. Genießen Sie die Atmosphäre im Dorf und überlassen Sie

sich dem Rhythmus des ländlichen Lebens.

(F/A)

9. Tag:  Iarintsena – Ranohira (ca. 280 km, ca. 5 Std, Fahrzeit)

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Das Frühstück nehmen Sie zusammen mit den Mitgliedern der Genossenschaft ein, die das Dorf betreiben, dann machen Sie sich auf den Weg nach Ranohira. Im kleinen Naturpark Anjà, der ebenfalls von den Dorfbewohnern betrieben wird, tauchen Sie in die Welt der Mineralien und exotischen Pflanzen ein, hier leben diverse Familien der Kattas,einer mittelgroßen Lemurenart, die dank ihres gestreiften Schwanzes unverwechselbar ist. Nachdem Sie das Betsileo- Land verlassen haben, ändern sich sowohl die Landschaft als auch der Lebensstil. Sie betreten nun die Region Bara, die sich durch ausgedehnte Weiden auszeichnet, durchsetzt mit Satrana Palmen. Die großen und starken Bara sind nomadische Hirten, die mit riesigen Zebuherden umherwandern, dem Symbol und dem Stolz des ganzen Landes.

Am späten Nachmittag erreichen Sie Ranohira.

(F/A)

10. Tag:  Der Isalo Nationalpark

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Der Isalo-Nationalpark mit seinen zerklüfteten Felsmassiven, tiefen Schluchten und seiner außergewöhnlichen Flora und Fauna steht heute im Mittelpunkt. Hier finden sich 7 verschiedene Lemurenarten, Chamäleons, 33 Arten von Reptilien und 77 Vogelarten. Auch die seltenen Fossas, eine madagassische Wildkatze, kommt im Park vor. Eine vielfältige Flora mit typischer Trockenvegetation bietet nicht nur Pachypodien (wörtlich übersetzt: Elefantenpfote) sondern darüber hinaus eine große Zahl von Pflanzen, die sich an die Trockenheit angepasst haben, wie die fleischigen Aloes. Savannenartige Waldgebiete und grüne Wälder findet man in den Canyons des Gebietes, die von Bächen durchströmt werden. Das natürliche Schwimmbad ist eine unerwartete Oase in der Mitte der Felsen, wo eine Kaskade

frischen Wassers in ein Becken stürzt. Mit Ihrem lokalen Reiseleiter können Sie aus einer Vielzahl von Möglichkeiten wählen. Je nach Wunsch unternehmen Sie eine halb- oder ganztägige Wandertour, spazieren durch die Schluchten und über die Bergkämme oder baden im natürlichen Schwimmbad. Zu Mittag halten Sie zu einem Picknick im Park. Und am Abend sollten Sie auf keinen Fall den Sonnen- untergang im „Fenster von Isalo“ verpassen, der die Felsen in faszinierende Rot – und Orangetöne taucht. (F/M-Picknick/ A)

11. Tag:  Ranohira - Toliary (ca. 240km, ca. 4 Std Fahrzeit)

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Auf dem Weg nach Toliary begegnen Sie heute den ersten Baobab-Bäumen. Sie erreichen das Gebiet der Antandroy und der Mahafaly, zwei der bedeutendsten ethnischen Bevölkerungsgruppen des südlichen Madagaskar. Sie passieren die Stadt Ilakaka und die Dörfer der Edelsteinsammler. Am Stadtrand von Toliary besuchen Sie das Arboretum, wo Sie die typischen Pflanzen des Südens und zahlreiche endemische Heilpflanzen entdecken werden. Am Nachmittag besichtigen Sie die Stadt.

(F/A)

12. Tag:  Toliary – Anakao (per Boot)

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Früh am Morgen verlassen Sie Toliary und fahren zum Hafen; hier bringt ein Ochsenkarren Sie zu Ihrem Boot. Auf dem Seeweg ist Anakao ca. 40 km von Toliary entfernt Durch die Gebiete der Vézo, der hiesigen Fischer, und an der Mündung des Flusses Onilahy vorbei erreichen Sie ca. eine Stunde später die türkisblaue Lagune von Anakao, die von einem doppelten Korallenriff geschützt wird.

(F/A)

13. Tag:  Anakao

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Anakao, dessen Namen im Dialekt des südlichen Madagaskars „Dein Kind“ heisst, ist das größte Dorf der halbnomadischen Fischer der Vézo. Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Erkunden Sie die Nachbarinseln Nosy Satrana und Nosy Ve oder besuchen sie das Reservat Tsimanampetsotsa, bekannt für seine Flamingos und zahlreiche Vogelarten. Aber auch zahlreiche Wassersportarten können hier ausgeübt werden: Schnorcheln, Windsurfing, Kanufahrten oder Tauchgänge (alle optional)

(F/A)

14. Tag:  Anakao – Antananarivo (Inlandsflug)

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Am frühen Morgen fahren Sie per Boot nach Toliary zurück. Bevor Sie zum Flughafen fahren, besuchen Sie die Hilfsorganisation Bel Avenir, die sich um die sozial benachteiligten Jugendlichen der Region kümmert. In Antananarivo werden Sie wiederum bereits erwartet und fahren zu Ihrem Hotel.

(F/A)

15. Tag:  Antananarivo – Abreise

Wenn die Flugzeit es erlaubt, fahren Sie am Morgen zur historischen Stätte von Ambohimanga, die in die Liste der UNESO-Weltkulturerbestätten aufgenommen wurde. Auf dem Rückweg besuchen Sie eine Eisenhütte. Der Besitzer erlaubt jedem, der es sich zutraut, mit dem Eisen zu arbeiten und Sie werden erstaunt sein über seine Kunstfertigkeit.

Später fahren Sie zum Flughafen und treten Ihre Heimreise an.

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen