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Süd - Marokko: Wüsten, Kasbahs und Oasen

15 Tage, ab Agadir bis Marrakesch

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Detailprogramm

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1. Tag: Individuelle Anreise in Agadir

Am Flughafen werden Sie bereits erwartet und fahren dann weiter über die Straße R105 nach Tafraoute. Auf dem Weg halten Sie an besonders schönen Stellen und besuchen eine Kooperative, in der das typische Argan-Öl hergestellt wird; je nach Ankunftszeit bleibt in Tafraoute Zeit für eine erste Wanderung.

(A)

2. Tag: Tafraoute

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Tafraoute liegt − inmitten einer großartigen Granitlandschaft − auf etwa 1000 Metern Höhe im westlichen Antiatlas. Die Häuser sind in den Farben Rosa, Ocker, Rot und Orange getüncht. Auffällig ist hier die Tracht der Frauen. Im Vergleich zum restlichen Marokko sind die Gewänder eher schlicht und wirken dennoch sehr elegant. Jung und alt trägt die Tracht mit großem Stolz.


Heute stehen die Erkundung von Tafraoute und eine Wanderung im Tal der Ammeln auf Ihrem Programm. Das Tal, das seinen Namen von den Ammeln, einer hier lebenden Berbergruppe, hat, ist ein Muss für jeden Liebhaber von beeindruckenden Landschaften. Kleine Dörfer kleben wie Adlerhorste hoch an den Felsen. Hier wachsen Mandel - und Arganbäume. Das Tal beginnt 4 km nördlich von Tafraoute und erstreckt sich 16 km lang in Ost-West-Richtung.


Beeindruckend sind neben der Landschaft vor allem die traditionellen, zinnenbewehrten Häuser, deren Fronten mit weißen Bemalungen und Schieferplatten verziert sind.


Nach der Wanderung freuen Sie sich auf ein geruhsames Abendessen in der Kasbah und lassen den Tag ausklingen. (F/A)


Optional ist die Anmietung von Fahrrädern möglich.

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Marokko

Süd-Marokko: Wüsten, Kasbahs und Oasen

Termin:

Preis: ab 1669,-€

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3. Tag: Tafraoute – Ait Mansour – Amtoudi - Tafraoute

Von Tafraoute aus fahren Sie heute nach Ait Mansour und Amtoudi. Amtoudi liegt in atemberaubender Schönheit aus einer kargen Tiefebene kommend in einem tiefen Einschnitt zwischen zwei Felsenketten. Hier endet die Straße, Autoverkehr gibt es nahezu kaum. Und auch sonst strahlt der Ort eine herrliche Ruhe aus. Hoch über dem Tal thronen einige imposante Agadire (Speicherburgen), die den Menschen vor einigen hundert Jahren zur Aufbewahrung ihrer Vorräte und als Schutz vor feindlicher Belagerung dienten. Der besterhaltene Agadir Id Aissa mit einigen Felsgravuren oder Felszeichnungen an seinem Fuß und auch der benachbarte Agadir Agellouy können besichtigt werden.


Nach dem Besuch fahren Sie zu Ihrem Hotel zurück.

(F/M-Picknick/A)

4. Tag: Tafraoute – Tata - Tissint – Foum Zguide

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Die Region um Tata bietet einige Sehenswürdigkeiten wie Felszeichnungen, archaische Dörfer, alte Kasbahs und auch verschiedene Höhlen. Romantische Palmenoasen runden das Bild ab. Die Provinzhauptstadt trägt ebenfalls den Namen Tata. Die Ausläufer des Anti- Atlas-Gebirges prägen das Landschaftsbild. Teils ist das Gelände flach, teils voller Hügel. Die Ebenen sind mit Steinen gespickt, während in den Höhenlagen Felslandschaften vorherrschen, in denen es einige wenige fruchtbare Täler mit Oasen gibt. Eine besondere Sehenswürdigkeit stellen die Petroglyphen in der Nähe der Stadt dar. Die in den Fels geritzten Tierdarstellungen sind schätzungsweise 5.000-20.000 Jahre alt. Auch abstrakte Figuren finden sich unter den Darstellungen.

(F/M-Picknick/A)

5. Tag: Foum Zguide – Irikki – Cheggaga

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Auf dem Weg nach Cheggaga passieren Sie den meist ausgetrockneten Iriki-See. Falls der Drâa genügend Wasser führt, reicht es hin und wieder, den See zu fluten. Aber auch ausgetrocknet hat der See große Anziehungskraft – manchmal kommt es hier zu Fata Morgana – Täuschungen und die Fantasie schlägt Kapriolen.


Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Biwak am Fuß der hohen Dünen von "Erg Chegaga".


Vor dem Abendessen haben Sie noch Zeit die großartigen Dünen, die hier bis zu 100m hoch werden, zu erklimmen und auf dem Gipfel die Abendstimmung und den Sonnenuntergang zu genießen – lassen Sie diese ganz besondere Stimmung in der Wüste auf sich wirken. Bevor Sie den Tag mit einem traditionellen Abendessen im Zauber der Wüste beschließen.

(F/M-Picknick/A)

6. Tag: Cheggaga – M’Hamid – Tinfou – Zagora – N’Kob

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Zurück durch die Wüste führt der Weg Sie über M’Hamid und Tinfou (ebenfalls bekannt für seine Sanddünen) nach Zagora mit seinem historischen Timbuktu Schild. Zagora war in früheren Zeiten der Ausgangspunkt für Karawanen mit Salz und Gewürzen, die die Wüste in 52 Tagen durchquerten.


Noch einmal geht es weiter in das Städtchen N’Kob zur bezaubernden Kasbah Ait Omar. Auf dem weitläufigen Gelände der historischen Kasbah-Anlage verteilen sich verschiedene Gebäude und Höfe, Terrassen und viele weitere lauschige Ecken, die es zu entdecken gibt. Hier finden Sie viel Raum zur Muße, zum Genießen und zum Seele baumeln lassen.

(F/M-Picknick/A)

7. Tag: N’Kob

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Nach einem gemütlichen Frühstück in der Kasbah gehen Sie auf Entdeckungstour rund um N’Kob und fahren u.a. zu einer der imposantesten Felsformationen im Gebiet des Jebel Sarhro, zum Bab n’Ali, wo Sie eine Wanderung unternehmen.


Auch die interessanten Felsgravuren von Ait Ouzik sind einen Besuch wert.

(F/M-Picknick/A)

8. Tag: N’Kob – Alnif – Rissani – Merzouga

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Auf dem Weg nach Rissani kommen Sie durch eine Landschaft mit fossilen Steinbrüchen und großem geologischem Reichtum. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und halten Sie Ausschau nach Fossilien und Mineralien.


Der Ursprung der Stadt Rissani ist eng verbunden mit der − angeblich arabisch-stämmigen − Dynastie der Alawiden, die seit dem 17. Jahrhundert über Marokko regiert und der auch die aktuelle königliche Familie entstammt. Einer der ehemaligen Paläste wurde in ein interessantes ethnographisches Museum umgebaut, das einen Besuch lohnt.


Merzouga liegt zu Füßen der Sanddünen des Erg Chebbi in einer Höhe von ungefähr 800 Metern ü. d. M. Der weitläufige Ort ist komplett in Lehmbauweise errichtet, wobei die meisten Bauten jüngeren Datums sind und erst in den Jahren nach 1980 erbaut wurden.

(F/M-Picknick/A)

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9. Tag: Merzouga

Morgens geht es für den, der möchte, noch einmal auf die Dünen. Danach bleibt genügend Zeit zum Ausruhen, bevor es am Nachmittag etwas abenteuerlicher wird: am Stadtrand übernehmen Sie Ihre Kamele und reiten in den Sonnenuntergang in das „Herz der Wüste“. Genießen Sie noch einmal den unvergesslichen Sonnenuntergang in der Wüste, bevor Sie in Ihr behagliches Hotel zurückkehren. (F/M/A)

10. Tag: Merzouga – Erfoud – Tinjdad – Todra – Tinghir

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Heute steht ein etwas längerer Fahrtag Richtung Westen auf dem Programm. Über Erfoud und Tinjdad erreichen Sie die beeindruckenden Schluchten Todra und Dades mit ihren spektakulären, etwa 300 Meter hohen und beinahe senkrecht abfallenden Felswänden.


In der Dades-Schlucht wachsen hauptsächlich Pappeln, Feigen, Mandeln, Nüsse, Granatäpfel und Gerste. Dies alles wirkt etwas unwirklich vor dem roten Hintergrund der Felsen und den schneebedeckten Bergen des Hohen Atlas. Dazwischen liegen immer wieder kleine Ortschaften und Kasbahs.

(F/M/A)

11. Tag: Tinghir – Ouarzazate

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Auf dem Weg von Tinghir nach Ouarazate bleibt genügend Zeit für einen ausgiebigen Stopp in der Oase Skoura.


Die Oase im Dadès-Tal nördlich von Ouarzazate besticht durch ihre Vegetation (zahlreiche Palmen schmücken die Landschaft) und ihre wunderschönen, erhabenen Kasbahs, die im Grünen verborgen liegen oder sich glitzernd vom Hochgebirge abheben.

Ebenfalls in der Nähe von Ouarzazate liegt die Kasbah Taourit.


Die Kasbah bietet mit ihren verschachtelten ockerfarbenen Stampflehmmauern und zinnenbewehrten Türmen einen herrlichen Anblick. Die Festungsanlage war früher die Residenz des Paschas von Marrakesch, Thami El Glaoui, und wurde im Rahmen eines von der UNESCO initiierten Programms restauriert. Hier fühlt man sich wie John Malkovich im Film „Himmel über der Wüste“, der genau hier gedreht wurde.

(F/M/A)

12. Tag: Ouarzazate – Ait Ben Haddou – Ounilla – Tamdakht

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Als erstes besuchen Sie am heutigen Tag Ait Ben Haddou. Dies ist ein Ksar, d.h. ein befestigtes Dorf am Fuß des Hohen Atlas. Das alte Dorf besteht aus mehreren eng aneinander gebauten und teilweise ineinander verschachtelten Wohnburgen (Tighremts). Deren Lehmmauern ruhen auf natürlichem Fels bzw. größeren oder kleineren Findlingen. Die Bauten mit ihren Ecktürmen und Zinnen verleihen dem Ort sein wehrhaftes Aussehen, welches durch die Hanglage noch verstärkt wird.


Eine Wanderung führt Sie dann ins Tal des Ounila, der seine Quelle – wie viele andere auch – im Hohen Atlas hat. Das Tal erstreckt sich vom berühmten Ksar von Ait Benhaddou bis zur gigantischen Kasbah der Familie Glaoui in Telouet. Früher zogen die Karawanen auf ihrem Weg von Marrakesch nach Ouarzazate den Fluss entlang durch diese außergewöhnliche Landschaft. Bestaunen Sie während der Wanderung die packenden Kontraste zwischen der ockerfarbigen Erde und Felsen sowie dem saftigen Grün der Plantagen.

(F/M/A)

13. Tag: Tamdakht – Anmitre – Marrakesch

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Wenn Sie mögen, packen Sie heute noch einmal die Wanderschuhe aus und wandern durch die faszinierende Landschaft des Hohen Atlas, bevor es weiter nach Marrakesch geht.

(F/M/A)

14. Tag: Marrakesch

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Die Stadt von 1001 Nacht mit ihren Soukhs, Sehenswürdigkeiten und Bazaren, ihren Gärten und Palästen lädt Sie heute zur Entdeckung ein.


Die Saadier-Gräber, der Bahia-Palast, die Medrassa (Koranschule) Ben Youssef, die Koutoubia- Moschee und die Menara-Gärten sind nur einige Punkte, die Sie heute erleben werden. Versuchen Sie doch einmal Ihr Glück beim Handeln im Souk – und abends sollten Sie auf keinen Fall einen Besuch auf dem Djema-el-Fnaa verpassen! Wenn im Zwielicht die vielen Händler ihre Essenstände aufbauen, es nach allen Gewürzen des Orients duftet und überall die Rauchwolken der Bratereien aufsteigen fühlt man sich um viele Jahre in der Geschichte zurückversetzt...

(F/A)

15. Tag: Marrakesch – Abreise oder persönliche Verlängerung in Marrakesch oder Essaouira

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F= Frühstück, M= Mittagessen, A= Abendessen

15 Tage, ab Agadir bis Marrakesch

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