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Georgien auf anderen Wegen - Swanetien und Kleiner Kaukasus


Wanderstudienreise, 16 Tage,  ab / bis Frankfurt

1. Tag, Samstag: Anreise nach Tbilisi (Tiflis)

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Sie fliegen ab Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis) nach Tbilisi, das Sie voraussichtlich am späten Abend erreichen. Nach einem ca. 30-minütigen Transfer erreichen Sie Ihr Hotel in der Stadt.


Übernachtung im 3*Hotel in Tbilisi mit Frühstück

TBILISI - UPLISZICHE - GORI - BAKURIANI - HÖHLENSTAFT WARDSIA - ACHALZICHE - BATUMI - BETSCHO - MESTIA -  USCHGULI - LAGURKA - KUTAISSI - TBILISI


Bei dieser Reise erleben Sie bei abwechslungsreichen Wanderungen zwei ganz besondere Regionen des Landes abseits der touristischen Pfade.


Von Tbilisi (Tiflis), der Hauptstadt Georgiens aus fahren Sie in den Kleinen Kaukasus und entdecken bei einer Wanderung über den 2454m hohen Zchrazko-Pass den tiefblauen Tabazkuri-See.


Sie überqueren den Goderdzi-Pass und passieren Dörfer, deren Minarette die islamische Tradition der Region belegen.

Bei einem Ruhetag am Schwarzen Meer können Sie herrlich entspannen, bevor Sie die Region Swanetien erkunden. Erleben Sie dieses versteckt gelegene Hochtal mit seinen mehr als 5000m hohen Bergen, bewundern Sie in den winzigen Kirchen, die uns von den Hütern des Schlüssels geöffnet werden, die atemberaubenden Fresken und Jahrhunderte alte Kunstschätze.


Einen besonderen Reiz dieser Reise stellen die Übernachtungen in privaten Unterkünften dar. Nach den Wanderungen erwarten Sie reich gedeckte Tafeln mit georgischen Spezialitäten und eine überwältigende Gastfreundschaft.


Wanderstudienreise, 16 Tage, ab/bis Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage);

min 6, max 12 Teilnehmer, deutschsprachig geführt

Preis incl. Flug ab Frankfurt/Main

Georgien

Georgien auf anderen Wegen - Swanetien und Kleiner Kaukasus

Wanderstudienreise, 16 Tage, ab / bis Frankfurt 

garantierte Termin

Preis: ab 2270,-€

Höhepunkte:


  • Georgische Hauptstadt Tbilisi
  • Die archaischen Dörfer mit ihren Wehrtürmen in Swanetien
  • Wanderungen im Angesicht der über 5000m hohen Gipfel des Großen Kaukasus
  • Der tiefblaue Tabazkuri-See im Kleinen Kaukasus
  • Uschguli, das höchste ganzjährig bewohnte Dorf Europas
  • Die Höhlenstädte Uplisziche und Wardsia
  • Entspannung am Schwarzen Meer
  • 7 geführte Wanderungen

Sa. 02.06. - Sa. 17.06.2018

Sa. 07.07. - Sa. 22.07.2018

Mi. 11.07. - Do. 26.07.2018

Sa. 04.08. - Sa. 19.08.2018

Mi. 08.08. - Do. 23.08.2018

Mi. 25.08. - Mi. 09.09.2108

Sa. 15.09. - Sa. 30.09.2018

2270,- € p.P.im DZ

2330,- € p.P.im DZ

2330,- € p.P.im DZ

2330,- € p.P.im DZ

2330,- € p.P.im DZ

2330,- € p.P.im DZ

2270,- € p.P.im DZ

Einzelzimmerzuschlag: 180,- €

Halbes Doppelzimmer: 1⁄2 Einzelzimmer- zuschlag, falls kein Zimmerpartner gefunden wird (bis max. 4 Wochen vor Abreise)

Termine und Preise:

2. Tag, Sonntag: Rundgang durch Tbilisi

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Am Morgen entdecken Sie Tbilisi bei einem halbtägigen geführten Stadtrundgang. Sie erleben die Altstadt mit ihren Kirchen, sehen die historischen Straßenzüge und bummeln anschließend über den prachtvollen Rustaveli Boulevard. Der restliche Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Vielleicht haben Sie ja Lust, optional mit der berühmten Seilbahn auf den Berg Mtazminda zu fahren und einen Blick von oben auf die Stadt zu werfen?


Abendessen, Übernachtung im 3*Hotel in Tbilisi mit Frühstück

3. Tag, Montag: Über Uplisziche und Gori geht es in den Kleinen Kaukasus

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Nach dem Frühstück fahren Sie nach Westen. Unterwegs halten Sie an der antiken Höhlenstadt Uplisziche mit ihren in den Basalt geschlagenen Kassetten- decken und besuchen in Gori das Geburtshaus Stalins. Optional besteht die Möglichkeit das Stalin-Museum zu besuchen oder eine Kaffeepause einzulegen. Weiter geht es entlang des Flusses Mtkwari (Kura) zum Kurort Borjomi, hier können Sie das berühmte Heilwasser probieren. Danach fahren Sie nach Bakuriani, der „Wintersport - Hauptstadt“ Georgiens, die im Sommer bei Wanderern sehr beliebt ist. Sie liegt ein- drucksvoll im Krater eines Vulkans.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im privaten Gästehaus in Bakuriani.

4. Tag, Dienstag: Wanderung zum Tabazkuri-See

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An Nomadenzelten und Schafherden vorbei führt eine wunderbare Wanderung über weite Wiesen zu einem Vulkansee, an dessen Ufer Sie bei schönem Wetter herrlich entspannen können. Dann geht es mit dem Bus über den für seine viel- fältige Fauna bekannten Zchratskaro Pass (2454 m Höhe) zurück nach Bakuriani.

Wanderung: Dauer ca. 4- 5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 600m.  Aufstieg und 400 m Abstieg.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im privaten Gästehaus in Bakuraini.

5. Tag, Mittwoch: Besuch in der Höhlenstadt Wardsia

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Von Bakuriani geht die Fahrt heute durch das Tal des Mtkwari (Kura) nach Achalziche und dann zur berühmten Höhlenstadt und Klosteranlage von Wardsia, die versteckt in den Felsen über dem Tal liegt. Freuen Sie sich auf die Erkundung der bis zu sieben Stockwerke tief in den Stein geschlagenen Höhlen mit einer Kirche, dem Fresko der Königin Tamar aus dem 12. Jhd., einer alten Apotheke, Vorratskammern und Geheimgängen.

Wanderung: Dauer ca. 1 1⁄2 - 2 Std. mit Besichtigung, Distanz ca. 2 km, Höhen- differenz ca. 100m Aufstieg und 100m Abstieg. Alle Wege sind, wo erforderlich, mit Geländer versehen.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Achalziche.

6. Tag, Donnerstag: Durch Adscharien zum Schwarzen Meer

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Am Morgen besichtigen Sie den Kloster- komplex von Sarsma, ein Männerkloster, dessen Kirche aus dem 14. Jhd. mit Fresken und aufwendigen Steinmetzarbeiten geschmückt ist. Über den Goderdzi Pass (2025m) und über Almwiesen geht es dann hinunter zum breiten Flusstal des Atsharistskali, der durch die grünen Berge des Kleinen Kaukasus begrenzt wird. Die Straße vor dem Pass ist recht aben- teuerlich und eine Herausforderung für die Fahrzeuge, aber voller traumhaft schöner Fotomotive in einer touristisch noch fast unerschlossenen Landschaft. Hier befinden Sie sich an der türkischen Grenze in einer islamisch geprägten Region. Schön anzusehen sind die Bogenbrücken aus dem 12. Jhd., die den Flusslauf überspannen.

Ihr heutiges Ziel ist Batumi, wo Sie nach Bezug Ihres zentral gelegenen Hotels den Tag am Hafen ausklingen lassen können.


Übernachtung mit Frühstück im 2* Hotel in Batumi

7. Tag, Freitag: Ruhetag am Schwarzen Meer

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Genießen Sie heute einen Tag zum Entspannen am Schwarzen Meer, gehen Sie zum Baden oder bummeln Sie durch das geschäftige Leben der Hafenstadt. Vielleicht mögen Sie ja optional die römisch-byzantinische Festung Gonio oder den Botanischen Garten besuchen?

Ihre Reiseleiterin gibt Ihnen gern entsprechende Tipps.


Übernachtung mit Frühstück im 2* Hotel in Batumi

8. Tag, Samstag: Im Herzen Swanetiens

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Von der Küste führt die Reise Sie über Sugdidi nach Betscho, Ihrem ersten Swanendorf. Hier sind Sie im Herzen des archaischen und verborgen im Großen Kaukasus gelegenen Landstrichs Swanetiens angekommen. Bei klarem Wetter haben Sie einen guten Blick auf das Massiv des fast 5000 Meter hohen Berges Uschba mit seinen unverwechselbaren zwei Hörnern.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Betscho

9. Tag, Sonntag: Wanderung im Betscho Tal

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Für Wanderer ist das Betscho Tal ein Paradies. Sie wandern im Angesicht des Uschba am Fluss entlang über Wiesen und Weiden zum Berg Guli. Der Weg führt bis in Höhen, auf denen der Weiße Rhododendron gedeiht. Von dort haben Sie einen herrlichen Blick auf den Gletscher des Uschba.

Wanderung: Dauer ca. 4 – 5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 600m Aufstieg und 600m Abstieg.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Betscho.

10. Tag, Montag: Von Betscho nach Mestia

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Am Morgen wandern Sie noch einmal oberhalb des Betscho Tales im schattigen Wald und werden mit einem Blick auf die Wasserfälle belohnt.

Danach fahren Sie weiter nach Mestia. Auf dem Weg besuchen Sie das Dorf Lenjeri, bekannt für seine Erzengelkirchen mit wunderbaren Außenmalereien.

In Mestia angekommen besichtigen Sie ein traditionelles swanetisches Wohnhaus mit dem typischen Wehrturm, ein sog. Matschubi. Hier erfahren Sie, wie der Volks- stamm der Swanen lebte und sich vor seinen Feinden schützte.

Wanderung: Dauer ca. 4-5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 400m Aufstieg und 400m Abstieg.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Mestia.

11. Tag, Dienstag: Wanderung auf den Suruld (2350m)

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Heute geht es auf den Hausberg von Mestia, den Suruld. Oben angekommen haben Sie eine schöne Sicht auf die 4000er Uschba und Tetnuld sowie auf mehrere Wehrdörfer. Je nach Jahreszeit wird Ihr Weg gesäumt von Orchideen, Lilien oder gelb blühendem Rhododendron. Wenn der Lift in Betrieb ist, geht es damit zurück ins Tal, wenn nicht wandern Sie zurück. Dabei haben Sie einen weiten Blick auf das Tal von Mestia und die schneebedeckten Gipfel der Umge- bung. Anschließend besuchen Sie das berühmte historische Nationalmuseum von Mestia mit uralten Ikonen und Handschriften. Wanderung: Dauer ca. 4 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 500m Aufstieg (bei Rückfahrt mit dem Lift)


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Mestia.

12. Tag, Mittwoch: Über Nakipari und Lagurka nach Uschguli

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Nach dem Frühstück fahren Sie nach Uschguli, dem höchsten dauerhaft bewohnt- en Dorf Europas auf ca. 2200 Metern Höhe. Unterwegs besuchen Sie die Georgs- kirche von Nakipari mit imposanten Fresken des königlichen Hofmalers Tevdore aus dem Jahre 1132. Später steigen Sie zur Kirche der Heiligen Kwirike in Lagurka auf. Diese ist das wichtigste Heiligtum der Swanen mit uralten, silberbeschlagenen Ikonen und bedeutenden Fresken.

Hier findet jedes Jahr das wichtigste Fest der Swanen statt, dessen Tieropfer heidnischen Ursprungs sind. Von der Kirche aus bietet sich ein schöner Ausblick auf das Engurital und den Berg Uschba.

Wanderung: Dauer ca. 1 Std. mit Besichtigung der Kirche in Lagurka. Höhendifferenz ca. 100m Aufstieg, ca. 100m Abstieg


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Uschguli

13. Tag, Donnerstag: Dorfleben und Wanderung zur Quelle des Enguri

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Heute spazieren Sie durch das Dorf, das unter dem Schutz der UNESCO steht und berühmt für seine Wehrtürme ist. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich die heißblütigen Swanen aus Angst vor der Blutrache in diesen Türmen versteckten.

Urtümlich mutet das Dorf an; an den Häusern sind Schweine, Ziegen und Rinder anzutreffen. Beim Bummel über die alten Dorfwege bietet sich immer einmal wieder die Gelegenheit mit

den gastfreundlichen Einwohnern eine Unter- haltung zu beginnen - und sei es mit Hand und Fuß.

Anschießend wandern Sie gemächlich tal- aufwärts und kommen vorbei an orchideenbewachsenen Wiesen und hohen Stauden bis Sie die Quelle des wilden Enguri am Sch’chara- Gletscher erreichen. Das atemberaubende Bergmassiv schließt das oberswanetische Tal ab und beheimatet den höchsten Berg Georgiens mit über 5000 m Höhe.

Wanderung: Dauer ca. 4-5 Std. reisen Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 250m Aufstieg, ca. 250 m Abstieg.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Uschguli.

14. Tag, Freitag: Fahrt nach Kutaissi

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Über den Zagar-Pass (ca. 2670m Höhe) und durch das Zchenistskali-Tal (das Pferdefluss - Tal) geht die Fahrt heute nach Kutaissi. Der Pass ist normalerweise erst ab Anfang Juli geöffnet. Sollte er nicht befahrbar sein, geht die Reise durch das Engurital zurück. Unterwegs haben Sie immer wieder fantastische Blicke auf Hochgebirgspanoramen und Gletscher. Im Tal sehen Sie die Dörfer des Unteren Swanetiens, dessen Häuser oft schön geschnitzte Balkone und kunstvoll geschmiedete Hoftore haben.


Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Familienhotel in Kutaissi.

15. Tag, Samstag: Rückfahrt nach Tbilisi

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Vor der Rückfahrt nach Tbilisi besichtigen Sie die Akademie von Gelati aus dem 12. Jhd. die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dann geht es Richt- ung Osten zurück zur Hauptstadt. Unterwegs haben Sie an verschiedenen Stellen Gelegenheit georgisches Kunsthandwerk zu erstehen.

Nach der Ankunft in Tbilisi bleibt Zeit für einen Bummel durch die Altstadt, bevor Sie sich am Abend zum Abschiedsessen in einem traditionellen Lokal treffen.


Übernachtung im 3* Hotel in Tbilisi.

16. Tag, Sonntag: Abreise

Am Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug


Hinweis: einzelne Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Hinweise zur Reise

Schwierigkeitsgrad / Anforderungen

Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 8 leichten bis mittelschweren Wanderungen zu bewältigen. Neben einer gewissen Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Auch die Besichtigungen der Höhlenklöster sind mit kurzen Wanderungen verbunden. In Wardsia (8. Tag) sollte man für wenige ganz kurze Abschnitte keine Platzangst haben (im Tunnel/Geheimgang, der heute zum Teil völlig im Freien liegt und nur noch in Teilen geschlossen ist). Absicherungen sind hier im Gegensatz zu Dawit-Garedscha (7. Tag) an allen steilen Stellen vorhanden. Die Wanderungen sind alle relativ leicht bis mittelschwer, Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich, da alle wirklich „kritischen“ Partien abge- sichert sind. Touren im Nationalpark (Tag 11) werden zusätzlich von einem Nationalparkguide begleitet. Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei ca. 10-13 km. Ihre Dauer pendelt bei den reinen Wanderungen zwischen ca. 3 bis 6,5 Std., bei den Besichtigungs- wanderungen zwischen 1,5 und 3 Stunden. Die Höhendifferenzen der Wanderungen betragen im Regelfall 100 bis 350 Höhenmeter; eine mittelschwere Wanderung (Tag 11) überwindet bis zu 500 Höhenmeter sowohl Auf- als auch Abstieg (ca. 30 Min. steiler Abstieg!). Wanderstöcke können hier eine gute Hilfe sein! Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich.

Unterkunft

Einen Reiz dieser Reise machen sicher auch die sehr unterschiedlichen Unterkünfte aus. In Tbilisi fiel die Wahl auf ein 3*-Hotel (Landeskategorie) in ruhiger Lage nahe dem Stadtzentrum. In Batumi, am Schwarzen Meer, übernachten wir in einem netten, familien- geführten 2*-Hotel.

In Kasbegi und Telawi sind wir in Privatunterkünften bei Familien zu Gast. Georgische Häuser sind oft sehr groß. So können die privaten Gastgeber mehrere Zimmer anbieten. In Ausnahmefällen wird unsere Reisegruppe auf zwei benachbarte Häuser aufgeteilt. Die Unter- künfte sind sauber, einfach (vor allem die Unterkunft in Kasbegi), aber gemütlich. Je nach Gruppengröße teilen sich mehrere Personen ein Bad. Die georgische Gastfreundschaft ist legendär. Sie werden sie beim Essen in den Privatunterkünften erleben, wo die Gastgeber Sie mit opulenten Mahlzeiten verwöhnen.

In Bakuriani ist die Gruppe ebenfalls in einem privaten Gasthaus untergebracht. Hier verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Bad. Sehr reizvoll gelegen im Tal in der Nähe des Kura-Flusses ist das familiengeführte Hotel in Wardsia (alle Zimmer mit privatem Bad).


Halbes Doppelzimmer

Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer- Zuschlag.

Verpflegung

Im Preis enthalten ist 10x Halbpension mit Frühstück und Abendessen und 3x Übernachtung mit Frühstück.

Beim Frühstück wird (außer in den Hotels in Tbilisi und Batumi) meist ein gemeinsamer Frühstückstisch für die ganze Gruppe gedeckt.

Das Abendessen wird in den Unterkünften und in Restaurants eingenommen. Es werden dabei georgische Spezialitäten auf den Tisch kommen. In der Regel stehen mehrere Vorspeisen zur Auswahl, gefolgt von warmen Gerichten. Zum Abschluss warten meist Obst oder Kuchen.

Sonderwünsche bezüglich des Essens (wie z.B. vegetarische Kost) leiten wir gerne weiter. Erwarten Sie keine vegetarischen Haupt- speisen, wie Sie es in westlichen Restaurants gewohnt sind, aber zumindest viele der Vorspeisen sind von Haus aus gut für Vegetarier geeignet.

Bewusst haben wir an einigen Tagen auf Halb- oder Vollpension verzichtet, damit Sie allein auf kulinarische Entdeckungstour gehen können. Natürlich gibt Ihre Reiseleiterin hierzu gerne Tipps. Unterwegs besteht immer wieder die Möglichkeit Tagesverpflegung und Wasser(-kanister) einzukaufen oder Wasser aus den zahlreichen Quellen abzufüllen. Hierzu empfehlen wir die Mitnahme einer wiederverwendbaren Trinkflasche.

Klima

Aufgrund der vielgestaltigen Landschaftsstruktur Georgiens im Wechsel von Gebirgen, Hügelländern und Tieflagen sind Aussagen zum Klima nicht pauschal zu treffen. Grob generalisiert kann das Klima im Land als mediterran angesprochen werden. Der Große Kaukasus im Norden und der Kleine Kaukasus im Süden sind wichtige Klima beeinflussende Riegel gegenüber den Hitze- oder Kälte- Extremen der nördlich oder südlich gelegenen Nachbarländer. Das Schwarze sowie das Kaspische Meer im Westen bzw. Osten mildern das Klima zusätzlich.

Die Niederschlagsneigung nimmt von Westen nach Osten deutlich ab. Der Westen und Südwesten des Landes am Schwarzen Meer ist von subtropischem Klima mit milden Wintern und feuchtwarmen Sommern geprägt. Der August ist dort mit 28°C im Mittel der wärmste Monat. Während im Westen noch 1200-2500 mm Niederschlag im Jahr fallen können, sind es in der Mitte des Landes unter kontinentalen Klimaeinflüssen mit kalten Wintern und heißen Sommern nur noch 400-600 mm.

Im Tiefland der Mtkwari-Niederung im Osten fällt der Niederschlag mit 200-300 mm im Jahr noch spärlicher aus, so dass dort karges Steppenland das Landschaftsbild prägt.

Das Klima im Großen Kaukasus kann als alpin bezeichnet werden.

Umfangreiche und differenzierte Informationen zum Klima in Georgien bietet Ihnen im Internet folgende Seite aus der Schweiz http://www.iten- online.ch/klima/europa/georgien/georgien.htm

Straßenverhältnisse/Transfers im Land

Die Straßenverhältnisse (Dichte und Ausbau) haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Einige Straßen, die wir befahren werden, wurden erst vor kurzer Zeit für die allgemeine Fahrzeugnutzung fertig gestellt. Im Vergleich zu früher ist man auf den Hauptstraßen sehr viel schneller unterwegs. Aber auch hier gilt es zu beachten, wie gut die Straßen über den Winter kommen.

Nebenstraßen sind oft nicht oder schlecht befestigt und eine Herausforderung für die Busse und Autos. Unsere Fahrer kennen die Straßen sehr gut und auch die Fahrzeuge sind auf die jeweiligen Straßenverhältnisse abgestimmt. Bei Individualfahrten gilt, sich immer vorher genau nach den Straßenverhältnissen zu erkundigen. Fast alle Straßenschilder sind neben georgischer auch in englischer Sprache und Schrift ausgezeichnet.


Einreise

Einreise: Für die Einreise benötigen Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.


Impfungen

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), ggf. Hepatitis A und B. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.


Die Durchführung der Reise erfolgt mit einem befreundeten Veranstalter.

In den Leistungen enthalten:

  • Linienflug Frankfurt – Tbilisi hin und zurück (andere Abflughäfen auf Anfrage und gegen Aufpreis)
  • Transfers in modernen Kleinbussen mit Klimaanlage
  • 6 Übernachtungen im DZ mit Du/WC, davon 3x in 3*-Hotel (Landeskategorie) in Tbilisi, 2x in 2*- Hotel in Batumi (Landeskategorie) und 1x in Familienhotel in Kutaissi
  • 9 Übernachtungen im DZ in Privatquartieren (evtl. teilen sich mehrere Personen ein Bad), davon je 2x in Bakuriani, Betscho, Mestia und Ushguli sowie 1x in Achalziche
  • 12x Halbpension (Frühstück und Abendessen), 2x Frühstück
  • Eintrittsgelder, Besichtigungen und geführte Wanderungen lt. Detailprogramm
  • Deutschsprachige, einheimische Wander-Reiseleitung ab / bis Flughafen Tbilisi
  • Informationsmaterial


Nicht in den Leistungen enthalten: Preiserhöhungen aufgrund geänderter Flug- steuern und Treibstoffzuschlägen, zusätzliche Mahlzeiten, alkoholische Getränke, sonstige private Ausgaben, Trinkgelder, persönliche Reiseversicherung.

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzu- weisen, dass diese Reise allgemein nicht ge- eignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.